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Bürger-Engagement für ehemalige Zwangsarbeiter und andere NS-Opfer in Osteuropa.

Spendeneingänge, Empfänger, Bedarf.

(Stand Ende 2009).

Spendeneingänge.

KONTAKTE-KOHTAKTbI e.V. hat für das Projekt „Bürger-Engagement“ bislang 2,5 Millionen Euro eingeworben.

Spendeneingänge aufgegliedert nach Jahren:

Diese Gelder übermitteln wir zeitnah persönlich oder über Banken verbunden mit Briefen.

Stand der Übermittlung.

Seit August 2003 bis Ende 2009 übermittelten wir 2,2 Million Euro in die Ukraine, nach Russland, Estland, Belarus, Armenien, Georgien, Moldowa und Kasachstan.

Wir übermitteln in der Regel pro Person einmalig 300 Euro, in besonderen Notfällen mehr. In Armenien wurde eine Übergabe in mehreren Raten bevorzugt.

Der Betrag von 300 Euro entspricht in Armenien etwa einer zehnfachen monatlichen Altersrente, in der Ukraine einer drei- bis vierfachen Altersrente. In Russland variieren die Altersrenten erheblich, abhängig von zusätzlichen, zum Teil regionalen Vergünstigungen. Die so übermittelten Spendengelder belaufen sich auf 2,1 Millionen Euro.

Darüber hinaus übermittelten wir direkt oder über Selbsthilfegruppen vor Ort einmalig oder mehrmalig zusätzliche Unterstützung in Höhe von 130 000 Euro.

144 000 Euro wurden für Übermittlungskosten (Verwaltungskosten der Kooperationspartner im Ausland, Bankgebühren, Spendenreisen) und Übersetzungen benötigt.

Verwaltungskosten.

Die allgemeinen Verwaltungskosten wurden für „Bürger-Engagement“ im Jahr 2005 auf 5 Prozent der Spendeneingänge festgelegt. Da der Verein keinerlei institutionelle Förderung bekommt, und auch inzwischen keine arbeitsmarktpolitisch geförderten Stellen mehr hat, ließ sich der Verzicht auf Verwaltungskosten nicht durchhalten.

Empfänger.

Spendengelder für das Projekt „Bürger-Engagement“ erreichten bislang knapp 6900 NS-Opfer, die in Armut leben, darunter gut 6500 ehemalige sowjetische Kriegsgefangene, die Zwangsarbeit leisten mussten.

Die Spendengelder gingen entsprechend der Zwecksetzung des „Bürger-Engagements“ nur an solche NS-Opfer, die von der Bundesstiftung nichts erhalten haben und auch nichts erhalten können.

Hierzu im einzelnen:

Die Spendenverwendung erscheint laufend unter Aktuelle Meldungen auf www.kontakte-kontakty.de.

In der Ukraine haben wir an 2209 ehemalige sowjetische Kriegsgefangene je 300 Euro übermittelt, in Belarus an 774, in Russland an 2789, in Estland an 46, in Georgien an 203, in Moldowa an 7 und in Kasachstan an 2. In Armenien erhielten 491 ehemalige Kriegsgefangene durchschnittlich 500 Euro.

Weiterhin konnten wir 270 jüdische NS-Opfer in der Ukraine, die dem Genozid entkamen und versteckt überlebten, in das „Bürger-Engagement“ einbeziehen.

Außerdem bedachten wir an die 80 besonders bedürftige ehemalige Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen und andere NS-Geschädigte. Es handelte sich um einzelne Personen, deren Anträge abgelehnt worden waren, überwiegend wegen nicht ausreichende Nachweise, wegen Versäumnis die Antragsfrist oder wegen Nicht-Anerkennung von Lagerstätten.

Finanzieller Bedarf.

Wir können über unsere Kooperationspartner mehrere tausend weitere NS-Opfer, die leer ausgingen, unter ihnen viele ehemalige sowjetische Kriegsgefangene erreichen. Für diese bitten wir um Spenden.

Spendenkonto:

KONTAKTE-KOHTAKTbI e.V.
Berliner Volksbank
BLZ 100 900 00
Konto-Nr. 306 55 99 006
Kennwort: „NS-Zwangsarbeiter“

KONTAKTE-KOHTAKTbI e.V. erhielt die Gemeinnützigkeit für „Völkerverständigung und medizinische Hife“. Spenden sind steuerbegünstigt (Steuernummer 27/670/56642 beim Finanzamt für Körperschaften I, Berlin – Letzter Freistellungsbescheid vom 19.12.2007).

Bei Angabe der vollständigen Adresse wird ab 50 Euro unaufgefordert eine Spendenquittung zugeschickt.

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