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Bürger-Engagement für ehemalige Zwangsarbeiter und andere NS-Opfer in Osteuropa.

Kooperationspartner in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion.

Unsere wichtigsten Projektpartner sind die jeweiligen Nationalstiftungen „Verständigung und Aussöhnung“, sowie verschiedene regionale NS-Opferverbände und Selbsthilfegruppen (jeweils registrierte NGOs). Sowohl mit den Nationalstiftungen wie mit NGOs schließen wir Kooperationsverträge ab und kontrollieren durch Besuche vor Ort deren Einhaltung. Über die Nationalstiftung können wir die von der Bundesstiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ erprobten und verlässlichen Wege der Geldübermittlung benutzen, sofern eine persönliche Übergabe nicht möglich ist.

Die Zusammenarbeit mit der Nationalstiftung der Ukraine läuft ausgezeichnet. Frau Ljuba Sotschka, dort zuständig für Humanitäre Hilfe, ist unsere ständige Kooperationspartnerin. Mit ihr arbeitet Marina Schubarth im Rahmen des Projekts „Soforthilfe“ bereits seit mehreren Jahren zusammen.

Der Verein hat zudem aufbauend auf dem Projekt „Soforthilfe“ langjährige Kooperationserfahrungen mit dem „Ukrainischen Verband der Häftlinge und NS-Opfer“ einschließlich lokaler Selbsthilfegruppen. Unsere wichtigste Ansprechpartnerin und Beraterin ist die Vorsitzende des NS-Opferverbandes, Frau Nadeschda Iwanowna in Kiew.

Mit der „Gesamtukrainischen Assoziation der jüdischen ehemaligen Häftlinge von Ghettos und Konzentrationslagern“ findet ebenfalls eine Zusammenarbeit statt.

In Armenien arbeiten wir seit 2003 mit dem Verein „Rehabilitierte Gefangene des Zweiten Weltkriegs“ in Eriwan zusammen. Eberhard Radczuweit hat durch vier Reisen dorthin die Verbindung aufgebaut.

Mit der Nationalstiftung in Russland wurde Anfang Februar 2005 ein Kooperationsvertrag abgeschlossen. Es gibt unabhängig davon durch andere Vereinsprojekten zahlreiche persönliche Verbindungen nach Russland und eine gute Kenntnis der dortigen Situation.

So kooperieren wir mit dem humanitär-gemeinnützige Zentrum „Sostradanije (Mitleid)“ in Moskau. Dieses Zentrum betreut NS-Opfer und Stalin-Repressierte. Das Zentrum und seine Leiterin, Frau Jelizaveta V. Dzirikova, ist dem Verein durch ein anderes Projekt persönlich bekannt.

Seit März 2005 ist auch Belarus einbezogen. Unser Kooperationspartner, die Nationalstiftung in Minsk, hatte sich schon vor längerem an uns speziell wegen der ehemaligen sowjetischen Kriegsgefangenen gewandt. Auch nach Belarus gab es bereits Verbindungen, speziell durch ein Vereinsprojekte von Jan Illig.

In Sachen „Bürger-Engagement“ stehen wir zudem in einem Gedankenaustausch mit dem russischen Historiker und Fachmann für ehemalige sowjetische Kriegsgefangene, Herrn Professor Dr. Pavel Polian.

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